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Montag 21. Mai 2012

Hauptstadtkongress: Staatliche Pflegevorsorge am Scheideweg

Wohin geht die Reise für die Pflege in Deutschland? Mit dieser Frage beschäftigt sich nicht nur die Politik, sondern natürlich auch die Betroffenen und deren Angehörige und alle die in der Pflegebranche beruflich tätig sind. Die Bewältigung der Pflege ist wohl eine der großen Zukunftsaufgaben in Deutschland überhaupt. Während heute jeder vierte Bundesbürger älter als 60 Jahre ist, wird im Jahr 2030 jeder dritte dieses Alter erreicht haben. Die Zahl der Pflegebedürftigen wird laut Prognosen von heute rund zwei Millionen auf über 3,3 Menschen anwachsen. Bereits heute gibt es einen dramatischen Personalmangel in der Pflegebranche und auch die Zahl der Pflegeeinrichtungen kann – in manchen Regionen – nicht mehr mit dem rasanten Anstieg von Pflegebedürftigen ausreichend Schritt halten.

Gesetzliche Pflegeversicherung stößt an ihre Grenzen

Doch zukünftig werden nicht nur qualifizierte Helfer und Einrichtungen fehlen, sondern vor allem das Geld, um die dramatisch ansteigenden Pflegekosten überhaupt noch zu bewältigen. Fest steht schon jetzt: Der Staat ist finanziell völlig überfordert. Die gesetzliche Pflegeversicherung ist für viele Betroffene mit ihren Mitteln bereits heute ein sprichwörtlicher „Tropfen auf dem heißen Stein“. Wer über kein großes eigenes Vermögen verfügt, muss damit rechnen bei Pflegebedürftigkeit zu einem Sozialfall zu werden. Eine vollstationäre Pflege in der Pflegestufe III kostet bereits heute, ohne weiteres, bis zu 3.300 Euro – und das Monat für Monat. Nur wer privat vorsorgt kann die dramatische Versorgungslücke, die bei Pflegebedürftigkeit droht, heute und in Zukunft bewältigen. Die Deutsche Familienversicherung bietet mit der DFV-DeutschlandPflege, die zur Zeit umfassendste Pflegezusatz-Absicherung auf dem bundesdeutschen Markt an.

Deutscher Pflegekongress setzt Akzente für tragfähige Pflege

Die Möglichkeiten der staatlichen und privaten Pflegeabsicherung werden auch Thema beim Hauptstadtkongress sein, der vom 13.-15. Juni im ICC Berlin stattfindet und der wichtigste Branchentreff im Pflege- und Gesundheitssektor ist. Im Rahmen des Kongresses findet der Deutsche Pflegekongress statt, der für alle Beteiligten Pflege-Institutionen nicht nur ein Ort der Begegnung ist, sondern auch immer wieder neue Akzente setzt, um praxisgerechte Lösungen für die Pflegevorsorge auf den Weg zu bringen. Unter dem Motto „Die Zukunft der Pflegeversicherung – und wer kümmert sich um die pflegenden Berufe?“ wird der Vorstand der Deutschen Familienversicherung, Dr. Stefan M. Knoll, zu den vortragenden Referenten gehören und einen Ausblick auf die Pflegezusatzversicherung und deren Wirkungsfeld für pflegende Berufe geben.

Der Kongress bietet für die Politik und den Gesetzgeber einen wichtigen Anstoß, um tragfähige Konzepte zu finden, damit die ausreichende Versorgung aller Pflegebedürftigen gesichert werden kann. Da die gesetzliche Pflegeversicherung bereits heute mit ihrer „Teilkaskoabsicherung“ ihre finanziellen Grenzen erreicht hat, sind jetzt von der Politik Taten gefragt. Die letzte Pflegereform, da sind sich die Experten einig, hat leider wieder mal kein Fundament für eine zukunftssichere Pflege in Deutschland gelegt.

 

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